Früh am Morgen liegt Nebel über der Donau. Dann, mit dem ersten Sonnenlicht, offenbart sich ein gewaltiges Naturwunder: 70 Meter hohe Felswände, glatt und grau, durchzogen von Fossilien, ragen über dem stillen Wasser auf. Der Donaudurchbruch bei Weltenburg ist nicht nur geologisch spektakulär – er markiert auch einen Höhepunkt auf dem GeoRadweg Altmühltal, der 2026 noch mehr Radfahrer*innen anlockt. Denn: Die Kombination aus bewegter Naturgeschichte, beeindruckender Landschaft und klimafreundlicher Anreise trifft den Zeitgeist wie nie zuvor.
Zwei Hauptrouten durch das Altmühltal: Auf dem GeoRadweg von Nördlingen bis zum Donaudurchbruch
Zwei Routen mit einer Länge von rund 201 bzw. 182 Kilometern stehen zwischen Nördlingen im Rieskrater und Kelheim am Donaudurchbruch zur Wahl und verbinden zahlreiche geologische Highlights. Sie führen durch ruhige Landschaften, zu versteckten Kleinoden des Naturparkgebiets und durch quirlige und dichter besiedelte Abschnitte des Altmühltals.
Start beider Varianten ist Nördlingen und der Geopark Ries mit seinem weltweit einzigartigen Meteoritenkrater. Bei Wemding erreicht die Route dann den Naturpark Altmühltal, wo sie sich in zwei attraktive Varianten teilt. An den Strecken liegt unter anderem Solnhofen, der Fundort des Urvogels Archaeopteryx, die Barockstadt Eichstätt mit dem größten Riff Bayerns im Jura-Museum auf der Willibaldsburg, das Dinosaurier Museum Denkendorf, Abensberg mit dem Hundertwasser-Turm der Brauerei Kuchlbauer und das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch. Die beiden Hauptrouten lassen sich zu einer großen Radelrunde mit knapp 400 Kilometern kombinieren, da beide Streckenvarianten nur abschnittsweise gemeinsam verlaufen.
Vier Rundtouren im Naturpark Altmühltal: Perfekt für Tagesausflüge mit Bahn und Rad
Alternativ kann der GeoRadweg Altmühltal auch über vier Rundtouren (56 bis 87 Kilometer) erradelt werden, was ihn besonders geeignet für Tagesausflüge macht. Die Tagestouren führen sternförmig von zentralen Orten wie Eichstätt, Denkendorf oder Abensberg zu geologischen Highlights – ideal für alle, die ein festes Quartier bevorzugen. Besonders charmant: Wer mit der Bahn anreist, kann direkt vom Bahnhof aus aufbrechen – viele Strecken sind perfekt an den ÖPNV angebunden.
Dieser Beitrag ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Informationszentrum Naturpark Altmühltal.











