Wonach suchst du?

Ein Mann wandert auf einem Bergkamm. Um ihn herum erstrecken sich grüne Berggipfel

Wandern im Bergsteigerdorf Göriach / © Phillip Freund

Bergsteigerdörfer: Urlaub, der den Alpen guttut

43 Orte in den Alpen setzen sich gemeinsam für einen entschleunigten Tourismus ein.

Wer an ein Bergsteigerdorf denkt, hat im ersten Moment ein idyllisches Bild vor Augen: einen charmanten Ortskern, ein gemütliches Gasthaus und im Hintergrund Berge, bei deren Anblick die Füße kribbeln. Doch entsprechend der Definition Bergsteigerdorf durch die Alpenvereine steckt darin noch viel mehr: eine intakte Natur- und Kulturlandschaft, vielfältige Möglichkeiten zum Bergsteigen und Wandern sowie eine gewachsene touristische Infrastruktur mit familiengeführten Betrieben. Große Hotelkomplexe, tälerübergreifende Skigebiete oder stark frequentierte Verkehrsachsen sucht man hier vergeblich. Jedes Dorf ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Klare Kriterien entscheiden darüber, wer Bergsteigerdorf werden und bleiben kann, und zeigen zugleich Perspektiven für die Dorfentwicklung auf.

Bergsteigerdörfer stehen für ursprünglichen Urlaub in den Alpen

Urlaub in einem Bergsteigerdorf fühlt sich ursprünglicher und entschleunigter an als anderswo in den Alpen. Wer hier zu Besuch ist, schätzt, was vor Ort vorhanden ist, kann die Natur genießen und gleichzeitig das sportliche Abenteuer suchen, kommt zur Ruhe und taucht in die regionale Kultur ein.

Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, neue Wege zu gehen. Das beginnt bereits bei der entspannten Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor Ort leisten Besucher*innen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung: beim Einkauf im Dorfladen, bei der Jause vom örtlichen Bäcker oder bei der Einkehr im familiengeführten Gasthaus. Damit werden jene Strukturen gestärkt, die das Leben in den Bergregionen lebendig und attraktiv machen.

Die Bergwelt mit lokalen Naturführer*innen entdecken

Ein weiterer Schwerpunkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Landschaft. Zahlreiche Bergsteigerdörfer bieten geführte Touren und Veranstaltungen mit lokalen Berg-, Wander- und Naturführer*innen an. Dabei erhalten Gäste spannende Einblicke in die alpine Lebenswelt und lernen, wie nachhaltiges und  eigenverantwortliches Verhalten am Berg und im Tal gelingen kann.

Das touristische Angebot ist Teil einer größeren Vision: Die Bergsteigerdörfer möchten Orte eines guten Lebens in den Alpen sein – für Gäste ebenso wie für die Menschen, die hier zu Hause sind.

Dieser Beitrag ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein.

Newsletter

Erhalte Tipps zum nachhaltigen Reisen und verpasse kein Gewinnspiel mehr!

Abonnieren