Anreise mit dem Zug
Etliche Hochgeschwindigkeitszüge ab Deutschland haben die französische Hauptstadt zum Ziel. So fahren täglich vier bis fünf Eurostar-Züge ab Köln (teilweise schon ab Dortmund / Düsseldorf kommend) über Aachen, sechs bis sieben ICE/TGV ab Frankfurt über Mannheim und Saarbrücken bzw. Karlsruhe und Strasbourg, ein TGV ab Freiburg über Strasbourg, ein ICE ab Berlin sowie fünf TGV/ICE ab Stuttgart (einer kommt bereits von München) über Karlsruhe nach Paris. Ein TGV verbindet Frankfurt und Karlsruhe täglich mit Lyon und Marseille. Nach Bordeaux geht es samstags wöchentlich im Hochsommer direkt ab Frankfurt. Ab Paris fahren Züge in alle Regionen Frankreichs. Meistens muss bei einem Umsteigen dort auch der Bahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewechselt werden. Wer sich ein Umsteigen in Paris und den damit verbundenen Bahnhofswechsel per Metro sparen möchte, kann von Brüssel (ICEs ab Frankfurt / Köln und Eurostars ab Düsseldorf / Dortmund) oder Strasbourg (TGVs oder ICEs ab Stuttgart / München, Freiburg und Frankfurt, Nahverkehr ab Offenburg) aus viele Ziele in Frankreich erreichen. So gibt es von Brüssel TGVs nach Perpignan, Montpellier, Marseille, Nantes, Rennes, Bourg-St.Maurice und Lyon, ab Strasbourg TGVs nach Lyon, Bordeaux, Rennes, Nantes, Montpellier, Nizza und Marseille. European Sleeper fährt mit einer Nachtverbindung zwischen Berlin und Hamburg (Halt ab Juli 26) nach Paris. Im Nahverkehr fahren stündlich Züge zwischen Neustadt / Weinstraße und Wissembourg (teilw. an Wochenenden ab Mainz), Offenburg und Strasbourg sowie Wörth und Lauterbourg. Stündlich (an Wochenenden seltener) geht es auch zwischen Saarbrücken und Forbach (teilweise weiter bis Metz) hin und her. Bis zu dreimal täglich verkehren auch Züge auf den Strecken Saarbrücken - Sarrequemines – Strasbourg sowie etwa zweistündlich zwischen Müllheim und Mulhouse. Zwischen Trier und Metz verkehren nur am Wochenende jeweils zwei Züge.
Zugverkehr Inland
Das französische Bahnsystem ist auf Paris ausgerichtet. Ab hier sind alle Regionen Frankreichs direkt zu erreichen. Auf allen weiten Strecken verkehren Hochgeschwindigkeitszüge, die das Bahnfahren zwischen den Städten schnell machen. Auf den Nebenstrecken ist die Qualität des Angebots sehr unterschiedlich. Taktverkehr gibt es eher selten. Manchmal verkehren nur wenige Züge am Tag. Busse ergänzen dann das Angebot. In allen Fernzügen ist eine Sitzplatzreservierung obligatorisch. Nachtverkehr (nicht täglich, teilweise nur saisonal) besteht von Paris Richtung Marseille / Nizza, Perginan / Cerbere (Mittelmeerküste / Pyrenäen), Toulouse, Latour de Carol (Pyrenäen), Lourdes / Tarbes, Briancon, Rodez, Aurillac und Albi.
Anreise mit dem Bus
Paris ist das Ziel vieler Buslinien. So fährt Flixbus täglich tagsüber ab Dortmund / NRW , Frankfurt / Mannheim / Saarbrücken, Düsseldorf / Köln, Nürnberg / Heidelberg, Trier und München / Stuttgart, Hamburg / Bremen sowie nachts ab Hamburg / Bremen / Münster, Dortmund / NRW, Frankfurt / Mainz / Saarbrücken, München / Stuttgart, Freiburg, Berlin / Hannover, Nürnberg / Heidelberg und Dresden / Leipzig / Erfurt in die französische Hauptstadt, teilweise mit Zwischenstopps in Straßburg und Metz. Nach Lyon fährt Flixbus täglich tagsüber ab München / Lindau, Stuttgart / Karsruhe und Frankfurt / Karlsruhe / Freiburg sowie nachts ab München / Lindau, Stuttgart, Berlin und Frankfurt / Mannheim und Düsseldorf / Köln. Außerdem verbindet Flixbus Berlin / Frankfurt / Saarbrücken mit Metz /Valence / Marseille, Berlin / Stuttgart mit Metz / Rennes, Frankfurt / Karlsruhe und Freiburg mit Montpellier / Perpignan sowie tagsüber Frankfurt / Köln und Düsseldorf mit Lille.
Anreise inkl. Fahrrad mit dem Zug oder Bus
In den grenzüberschreitenden Fernzügen von Deutschland nach Frankreich werden keine Fahrräder befördert. Es gibt aber einige TGV-Verbindungen ab Straßburg, die Fahrräder mitnehmen. So starten „Fahrrad“-TGVs nach Paris, Rennes, Nantes, Bordeaux, Montpellier, Marseille und Nizza. Außerdem nehmen Nahverkehrszüge zum Teil auch Räder mit. Diese verkehren auf kurzen Distanzen und eher nicht im Takt. Das bedeutet häufiges Umsteigen mit längeren Wartezeiten. Ausnahme bilden zwei tägliche direkte Nahverkehrsverbindungen zwischen Strasbourg und Paris (Fluo). Diese Züge verkehren in Tagesrandlagen, so dass weder in Strasbourg noch in Paris direkte Anschlussmöglichkeiten bestehen. Somit ist es außerhalb des grenznahen Regionen sehr mühsam in Frankreich mit Zug und Fahrrad auf diese Weise voranzukommen. Als sonstige Alternative bieten sich die Fernbusse von Flixbus an, die meist Fahrräder mitnehmen und zu mindestens umsteigefrei bis Paris, Lyon, Marseille, Rennes und Nizza fahren. (Verbindungen siehe unter Anreise mit Bus)
Fahrradmitnahme im Land
Neben den unter „Anreise mit Fahrrad“ erwähnten TGVs ab Strasbourg nehmen auch einige anderen TGVs, Intercitys und langlaufende Nahverkehrszüge (TER) Fahrräder mit. Ab Paris gibt es solche u.a. nach Granville (Normandie), Nantes, Cherbourg, Bordeaux, Le Havre, Brive-la-Gaillard, Clermont-Ferrand und Toulouse. Auch alle in Frankreich verkehrenden Nachtzüge nehmen Fahrräder mit. Im Nahverkehr ist das Angebot recht unterschiedlich. Je nach Strecke befördern alle oder auch nur zwei Züge einer Relation Fahrräder. Da meist kein Taktfahrplan besteht, entstehen so beim Umsteigen mit Fahrrad in der Regel längerer Wartezeiten und Vorwärtskommen auf längeren Strecken benötigt Zeit.
Anreise mit Zug und Auto
Es gibt keine Autozugverbindung zwischen Deutschland und Frankreich. Lediglich für Norddeutsche kann die Verbindung von BahnTouristikExpress (BTE) bzw. Urlaubsexpress zwischen Hamburg und Lörrach interessant sein (Mitte März bis Anfang Oktober zwei- bis viermal wöchentlich).






