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Italien

Zügig durch Europa

Anreise mit dem Zug

Alle direkten täglichen Verbindungen von Deutschland nach Italien gehen von München aus. So starten zweistündlich Eurocitys über den Brenner nach Verona, von denen einer (werktags zwei) weiter nach Bologna und einer (an Wochenenden zwei) weiter nach Venedig fahren. Nachtverbindungen bestehen mit Udine / Venedig, Gardasee / Mailand und Florenz / Rom. Mailand ist tagsüber ab Deutschland auch mit Umsteigen in Basel, Bern oder Zürich mehrmals täglich zu erreichen. Um weiter in den Süden zu kommen, muss ansonsten in Bologna (Eurostar / Intercity über Ancona und Bari nach Lecce, Nachtzug nach Bari/Lecce), Rom (Intercity/Eurostar nach Sizilien, Bari, Lecce und Taranto; NZ nach Siracus, Palermo und Lecce) oder Mailand (tagsüber in alle Regionen Nord- und Mittelitaliens; NZ nach Rom / Neapel, Bari / Lecce und Westküste Süditalien / Sizilien) umgestiegen werden.

Zugverkehr Inland

Italien besitzt ein recht dichtes Eisenbahnnetz, das auf den meisten Strecken mindestens alle zwei Stunden bedient wird – auf Nebenstrecken auch seltener. Taktverkehr ist allerdings selten vorhanden. Auch die gesamte italienische Küste ist gut erschlossen, da fast überall eine Bahnlinie dem Küstenverlauf folgt. Die drei großen oberitalienischen Seen (Gardasee, Comersee und Lago Maggiore) lassen sich auch gut von den zahlreichen Schiffsverbindungen aus erschließen. In den Fernzügen in Italien besteht immer eine Reservierungspflicht. Ausnahme sind die Eurocitys ab München nach Verona, Bologna und Venedig.

Anreise mit dem Bus

FlixBus bietet die meisten direkten Verbindungen zwischen Deutschland und Norditalien. So fahren tagsüber mindestens täglich Busse aus Richtung Frankfurt, Freiburg, Köln, Stuttgart und München nach Mailand und ab München auch nach Turin, Bozen /Meran (dreimal täglich), Padua, Venedig und Rom. Über Nacht geht es von München, Dortmund, Frankfurt, Köln, Hamburg / Hannover und Berlin nach Mailand sowie ab München auch nach Turin und Rom. Eurolines steuert (immer Nachtfahrten) täglich ab Dortmund / Essen Mailand und ab Frankfurt / Stuttgart Mailand und Turin an. Mehrmals wöchentlich geht es ab Berlin nach Rom und Neapel, ab ab Hamburg / Berlin nach Verona, Mailand und Turin sowie ab München nach ganz Nord- und Mittelitalien. Zweimal täglich verkehren auch IC-Busse zwischen München über Memmingen und Como nach Mailand. Wöchentlich bedient Onebus ab Westdeutschland Nord- und Mittelitalien und Cipolla ab Dortmund / Frankfurt / Stuttgart und Nürnberg / München Süditalien.

Anreise inkl. Fahrrad mit Zug oder Bus

In den Nachtzügen von München nach Florenz / Rom und Venedig können Räder direkt von Deutschland nach Italien mitgenommen werden. Auch alle Eurocitys ab München nach Verona, Venedig und Bologna befördern Fahrräder. Ab Basel starten täglich drei und ab Zürich sieben Eurocitys mit Fahrradmitnahme durch die Schweiz nach Mailand. Diese Züge werden in der Internetauskunft nur ohne Fahrradbeförderung angezeigt und können daher nur über Bahnagenturen/-computer gebucht werden. In Italien befördern so gut wie nur Regionalzüge Fahrräder. So geht es ab Mailand umsteigefrei mit Regionalzügen nach Turin und an die Ligurische Küsten nach Genua, Albenga und Sestri Levante, ab Florenz über Pisa nach La Spezia, über Livorno nach Grosseto oder nach Siena , ab Rom nach Neapel und in die Abruzzen (Campobasso, Benevento und Richtung Pescara), ab Bologna nach Ancona, ab Verona am Gardasee vorbei nach Brecia sowie ab Venedig nach Triest. Mailand ist auch mit Bussen von FlixBus zu erreichen. Diese starten mindestens täglich in Frankfurt, Köln, Stuttgart und München (tagsüber) sowie nachts in Hamburg (über Hannover), Berlin, München (weiter nach Turin) und Dortmund (über Frankfurt). Dreimal täglich geht es von München über Brixen und Bozen nach Meran und einmal auch nach Venedig.

Fahrradmitnahme im Land

Es nehmen bis auf wenige internationale Züge nur ein Teil der Regionalzüge Fahrräder mit. So kommt man mit Nahverkehrszügen zwar fast überall in Italien hin, allerdings nur recht langsam und mit häufigem Umsteigen.

Anreise mit Zug und Auto

Euro-Express ist der einzige Anbieter, der direkt Autozüge von Deutschland nach Italien anbietet. So fahren von Mitte Mai bis Ende September jeweils einmal die Woche Autozüge von Düsseldorf nach Verona sowie im Juli und August auch von Düsseldorf nach Livorno. Nicht ganz nach Italien, aber immerhin nach Innsbruck kommt man mit ÖBB-Autozügen ab Hamburg (täglich) und Düsseldorf (dreimal die Woche). Für Ziele in Nordwestitalien kann auch die Verbindung von BahnTouristikExpress (BTE) zwischen Hamburg und Lörrach interessant sein (ein- bis dreimal wöchentlich).

Reisedauer:

ZielabDauer
BariMünchen13 h
BozenMünchen4 h
FlorenzFreiburg7 h
FlorenzMünchen7 h
GenuaFreiburg7 h
MailandFreiburg5 h
MailandMünchen7 h
MailandStuttgart7 h
RomFreiburg8 h
RomMünchen9 h
VenedigMünchen7 h

Info- und Internetadressen:

Mit Zug und Fähre zu den Inseln

Elba

Sardinien

Sizilien, Äolische Inseln