Müde Füße vom Stadtbummel? Die Zeiten sind längst vorbei. Viele europäische Großstädte bieten Leihräder für ihre Besucher*innen an. Aber auch da, wo es keine Leihradsysteme gibt, lohnt es sich im Hotel oder im Radladen um die Ecke ein Fahrrad zu mieten und sich die Stadt vom Sattel aus anzuschauen.
Berlin: Mit einem Gang durch die Stadt
Im Großstadtdschungel muss man schnell sein, um gut durchzukommen. Und schick, um aufzufallen. Erst recht in Berliner Szenebezirken wie Mitte, Kreuz- oder Prenzlauer Berg. Das Fixie, ein schnelles, leichtes Rennrad mit oftmals nur einem Gang und ohne Freilauf, garantiert beides. Es ist das Lieblingsfahrrad der Berliner Radkuriere – wartungsarm, aber sexy.
Wien: Mit Faltrad kommt man überall hin
1200 Kilometer gut beschilderte Radwege führen durch die österreichische Hauptstadt, die Stadt lässt sich bestens vom Sattel aus besichtigen. Auf dem Sightseeing-Radweg "Ringstraße" fahren Besucher*innen rund um die Altstadt und nehmen unter anderem die Staatsoper, die Hofburg und das Parlament mit. Wer lieber im Grünen radelt, ist schnell in den Donauauen oder auf der Donauinsel. Ein Faltrad ist perfekt für die Wienreise: Es lässt sich auf der Anreise in jedem Fernzug mitnehmen und vor Ort im gut getakteten ÖPNV. Auch auf dem Ausflugsschiff findet es Platz.
Amsterdam: Das Hollandrad stirbt nie
In kaum einer anderen Stadt der Welt wird so viel "gefietst" wie in Amsterdam. Radwege verlaufen neben allen Straßen und Kanälen und durch sämtliche Parks. Auf zwei Metern unter dem Meeresspiegel ist das Fahrradfahren auch superbequem möglich, nach Anhöhen sucht man in Amsterdam vergeblich. Das passende Rad braucht deshalb keine 21 Gänge und darf ruhig stabil und schwer sein. Ein klassisches Hollandrad eben. Das hübschen die Amsterdamer*innen oft mit einer massiven Ding-dong-Glocke und Blumenschmuck auf. Sie pflanzen Kunstrasen auf den Lenker oder montieren daran eine alte Weinkiste für Transporte.










