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Eine Frau mit Wanderrucksack

Das richtige Packen eures Rucksacks bestimmt den Erfolg eurer Wandertour. / © Unsplash

Den Wanderrucksack richtig packen

von Katharina Garus

Wie packt ihr euren Wanderrucksack richtig? Wir haben eine kurze Checkliste für euch.

Rucksack packen und los – so hätten wir das gerne. Aber zu entscheiden, was auf die Wanderung mitkommt und was nicht, ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem, weil man bei langen Wanderungen jedes Gramm zu viel sofort merkt. Deshalb ist das wichtigste Motto beim Rucksackpacken: „Weniger ist mehr“. Wenn dann auch noch alles an den richtigen Platz kommt, trägt sich der Rucksack beim Wandern fast von selbst.

Ganz oben: für den Schnellzugriff

Wir fangen ganz oben an. Wanderrucksäcke haben an der Verschlussklappe meist eine eigene Tasche. Da diese sehr schnell und leicht zugänglich ist, empfiehlt es sich, hier das Erste-Hilfe-Set, Geld, das Handy und Sonnencreme zu verstauen. Falls ihr mit Karten navigiert, können auch diese hier oben eingepackt werden, damit ihr jederzeit Zugriff darauf habt, ohne lange kramen zu müssen.

Im oberen Teil des Rucksacks

Oft haben Rucksäcke extra Fächer auf der dem Körper abgewandten Seite. Da hier kein Schweiß hinkommt, der eure Wechselkleidung feucht machen könnte, packt ihr hier warme Kleidung, Regenschutz und frische T-Shirts sowie Stirnband und eventuell auch Handschuhe hinein. Wenn ihr in den Alpen oder anderen hohen Gebirgszügen unterwegs seid, sind Handschuhe und Mütze oder Stirnband ein Must-have, da das Wetter sehr schnell umschlagen kann.

Ebenfalls oben, jedoch nah am Körper, verstaut ihr am besten schwere Dinge, wie zum Beispiel euer Zelt. Viele Wanderrucksäcke haben auch ein Fach für eine Trinkblase, das sich meist ebenfalls hier befindet.

In der Mitte des Rucksacks

Mittig packt ihr ebenfalls schwere Dinge wie Gaskocher, Teller, Besteck oder andere Kochutensilien. Außerdem ist hier Platz für euren Proviant. 

Ganz unten

Hier verstaut ihr zusätzliche Kleidung, bequemere Schuhe sowie euren Schlafsack und eure Isomatte. Viele Rucksäcke haben auch ein eigenes Schuhfach, sodass eure Kleidung getrennt von den Schuhen verstaut werden kann.

Seitlich im Rucksack

Die meisten Rucksäcke haben seitliche Fächer, die ohne Verschluss zugänglich sind. Diese eignen sich gut für Wasserflaschen und eventuell auch für Karten zur Navigation. Außerdem gibt es Schlaufen und Verschlüsse zur Befestigung von Stöcken. Diese solltet ihr fest am Rucksack fixieren. Dinge, die am Rucksack pendeln, können euch aus dem Gleichgewicht bringen oder eine schlechte Haltung begünstigen, das wollt ihr auf keinen Fall. Bringt also niemals Schuhe, Töpfe oder andere Gegestände an den Stockschlaufen seitlich an.

Drei Faustregeln

  • Überflüssiges bleibt zu Hause: Wenn ihr denkt „Ach, da ist doch noch Platz im Rucksack für XY“, lasst es.
  • Je leichter, desto besser: Das Gewicht des Rucksacks sollte 20 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten.
  • Einstellungssache: Die richtige Anpassung der Trageriemen des Rucksacks ist mindestens so wichtig wie das richtige Packen.

 

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