Schlossplatz in Warschau
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Warschau und Posen

Geschichte, Tradition, Sehenswürdigkeiten? Essen, Trinken und Ausgehen? Polens Städte bieten beides.

Historische Altstadt, schöne Plätze und Parks, lebendige Kulturszene: Viele Städte in Polen lohnen sich für einen Zwischenstopp auf der Reise nach Osten oder für einen längeren Aufenthalt.

New York, Rio, Warschau: Die polnische Hauptstadt gehört längst zu den europäischen Topadressen für Reisende aus aller Welt. Als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft ist Warschau im vergangenen Sommer noch einmal besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Natürlich beginnt ein Aufenthalt in der Stadt immer mit einem Bummel durch die historische Altstadt, die seit langem UNESCO-Weltkulturerbe-Status hat. Wer per Bahn angereist ist, möchte sich vor der Stadtbesichtigung vielleicht erst einmal stärken. Viele Cafés und Restaurants bieten neben dem kontinentalen Frühstück auch polnische Spezialitäten an. Typisch für Warschau sind die sogenannten Milchbars, kleine Imbissbuden, in denen die Besucher solide Hausmannskost zu günstigen Preisen bekommen. Mit vollem Magen geht es dann weiter zu den berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Schlossplatz und Schloss, die alte Stadtmauer, viele große und kleinere Kirchen, viele historische Denkmäler und vieles mehr.

Eine weitere Besonderheit Warschaus: Die polnische Hauptstadt ist die einzige Europas, die direkt an einen Nationalpark grenzt. Der Kampinos-Nationalpark schützt eine einzigartige binnenländische Dünenlandschaft mit Tausenden Tierarten von Elch und Biber bis zu Schwarzstorch und Kranich. Bei einem Spaziergang durch den Kampinos-Wald bieten sich aber auch viele kulturelle Überraschungen: zum Beispiel die Abtei der Augustiner-Chorherren mit einer Basilika im romanischen Stil aus dem 12. Jahrhundert und einem Klostergebäude aus dem 15. Jahrhundert.

Posen – mehr als ein Zwischenstopp

Kulturfreunde sollten auf dem Weg nach Warschau unbedingt auch einen Zwischenstopp in Posen einlegen – oder noch besser: Gleich ein langes Wochenende dort verbringen. Die historische Handelsstadt gehört zu den ältesten Besiedlungen Polens. Heute vereint sie historisches Flair mit pulsierendem Kulturleben: Straßentheater, Tanz und viele Konzerte geben immer wieder Anlass zu einem Besuch der schönen Stadt. Unbedingt ins Programm gehört auch ein Besuch in der Posener Oper. Die Qualität der Darbietung kann sich mit vielen großen Opernhäusern der Welt messen, der Ticketpreis dagegen ist äußerst günstig.

Neben den vielen Kulturangeboten lockt Posen aber natürlich auch mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der historischen Altstadt mit ihrem Renais­sance-Rathaus, dem Alten Markt sowie der imposanten Domkirche, die sich auf der Dom­insel – dem ältesten Stadtteil Posens – befindet.

Regine Gwinner

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