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Felsen, Schluchten und wilde Wunder

Das Mostviertel in Niederösterreich

Zwischen Linz und Wien, südlich der Donau, liegt das Mostviertel. Obwohl die Region längst ein Vorreiter in Sachen „Nachhaltiger Tourismus“ ist, ist sie touristisch gesehen immer noch ein Geheimtipp. Massentourismus gibt es hier nicht – schon weil die Berge keine berühmten Namen haben und den Menschen hier Qualität wichtiger ist als Masse. Dafür kann man im Mostviertel in aller Ruhe Rad fahren, auf einsamen Wegen wandern oder unberührte Natur erleben.

Mostviertel mit Kindern

Die Region ist zu jeder Jahreszeit ideal für einen Familienurlaub. Jeden Tag wartet ein neues Abenteuer: Der Naturpark Ötscher-Tormäuer hat mit dem etwas über 1.800 Meter hohen Ötscher einen Berg zu bieten, den es auf jeden Fall mindestens einmal zu besteigen gilt. Außerdem dreht sich hier alles ums Wasser. Es hat die Mostviertler Kalkalpen über Jahrtausende geformt und wilde Felslandschaften mit Schluchten und Höhlen geschaffen. Die Ötschergräben – auch „Grand Canyon Österreichs“ genannt – sind ein spannendes Ziel für Wanderungen.

Baden im Pielachtal

Ein weiteres Muss auf der Aktivitätsliste für den Urlaub im Mostviertel: eine Tour durchs Pielachtal. Die Pielach, einer der wenigen noch ganz naturbelassenen Flüsse Österreichs, strömt, dümpelt und plätschert – je nach Jahreszeit und je nach Badestelle. Wer auf dem Pielachtal-Radweg direkt am Fluss entlang radelt, findet immer wieder schöne Badeplätze, um sich im klaren Wasser zu erfrischen. Der ideale Ort für kleine und große Wasserratten: das Pielachtalbad in Rabenstein, wo man beim Baden zwischen Fluss und solargewärmtem Schwimmbecken wählen kann. Und wer nach Radeln, Baden und Dösen am Flussufer müde ist, steigt einfach in die Mariazellerbahn und lässt sich ganz bequem nach Hause bringen.

Per Bahn unterwegs

Die Mariazellerbahn gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Region: Die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt verbindet die Ausflugsziele der Region. Auf 90 Kilometern führt sie von der Landeshauptstadt St. Pölten durchs Pielachtal und den Naturpark Ötscher-Tormäuer bis in den Wallfahrtsort Mariazell. Dabei überwindet sie über 600 Höhenmeter mit spektakulärer Bergstrecke, Steigungen bis 27 Promille, zwei 180-Grad-Kehren und zahlreichen Tunnels, Brücken und Viadukten.

Wer doch mal Lust hat auf einen Tag in der Stadt, fährt mit der Mariazellerbahn nach St. Pölten und von dort aus zum Städtekurztrip nach Linz oder Wien.

Mostviertel Tourismus, 2018

Mehr Informationen

Die „Wilde-Wunder-Card“ bietet  freien Zutritt zu über 50 Attraktionen und freie Fahrt mit der Mariazellerbahn. Drei Nächte mit der „Card“ gibt es ab 125 Euro pro Person, eine Woche ab 239 Euro inklusive Frühstück.

www.wildewunder.at 

Informationen rund um den Naturpark Ötscher-Tormäuer und Termine der Naturvermittler-Programme gibt es unter:

www.naturpark-oetscher.at 

Tipps für Unterkünfte und Aktivitäten  im Pielachtal

www.pielachtal.info 

Fahrpläne der Mariazellerbahn

www.mariazellerbahn.at