© Silke Treichel

Hiergefühl Uckermark

Silke zeigt uns ihre Lieblingsorte

Silke Treichel, Feriendorf Groß Väter See:

"Im Sommer ist der Weg ins kühle Nass niemals weit."

Darum schlägt mein Herz für meine Heimat

Ich wohne mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, einer wunderschönen, abwechslungsreichen Kulturlandschaft mit vielen Seen, Wäldern, Wiesen und Äckern. Eingestreut sind kleine verträumte Orte mit liebevoll hergerichteten Häusern und Gärten.
Die Landschaft ist eiszeitlich geprägt, es ist sanft hügelig und überall ergeben sich neue Blicke. Mal auf einen Waldsee mit glitzerndem Wasser, mal auf einen Acker, wo die Kraniche stehen, und mal auf uralte Baumriesen in den ausgedehnten Wäldern. In vielen der glasklaren Seen kann man besonders im Sommer wunderbar baden gehen.

So habe ich meine Heimat neu entdeckt

Mit meinem Fahrrad bin ich auf Erkundungstour gegangen. Dabei habe ich neue Orte kennengelernt – Wald und Wiesen mitten in der Natur, aber auch alte Parkgärten, die engagierte Bürgerinnen und Bürger wieder hergerichtet haben.
Mit einer Freundin zusammen habe ich auch zu Fuß unbekannte Waldstücke erkundet. Wir haben einfach die Karte genommen, geschaut, wo es schön sein könnte und sind drauf los gewandert. Ich freue mich schon darauf, wenn die dabei entdeckten Cafés wieder öffnen dürfen.

Mein ♥ Wanderweg

Der Weg Gelbes Buchenblatt durch das UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin. Start und Ende sind in Altkünkendorf. Der Weg führt durch wunderschöne Natur mit uralten Buchen und kleinen Mooren. Er verläuft die meiste Zeit direkt am See entlang. Vom Ufer aus haben wir einmal einen Hecht im Wasser gesehen, der auf Beute lauerte.

Mein ♥ Radweg

Der Berlin-Usedom-Radweg zwischen Marienwerder und Warnitz. Die Landschaft ist abwechslungsreich und der Weg dank nur sanfter Hügel gut zu fahren. Er führt durch Wälder, vorbei an Mooren und entlang von Seen, die zum Baden einladen. Auch an kleinen verträumten Orten kommt man vorbei. Immer mal wieder gibt es dort ein schnuckeliges Gartencafé oder andere Einkehrmöglichkeiten.

Mein ♥ Naturerlebnis

Das NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle. Dort können Groß und Klein auf dem weitläufigen Gelände immer wieder Neues entdecken: Sumpfschildkröten sonnen sich im Teich, das Weidenlabyrinth lädt zum Versteckspiel ein, auf dem Spielplatz gibt es eine Matschanlage zum Toben und im Zentrum selbst gibt es eine interaktive Ausstellung zur Natur und Kultur im Biosphärenreservat.

Mein ♥ Aussichtspunkt

Die BIORAMA Ausichtsplattform in Joachimsthal. Von diesem ehemaligen Wasserturm aus hat man von 21 Metern Höhe einen wunderbaren Blick über das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin: weite Wälder, wunderbare Seen, eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Die Aussichtsplattform ist per Aufzug oder Treppe zu erreichen.

Mein ♥ Picknickplatz

An allen Badeseen im Biosphärenreservat, so auch am Groß Väter See direkt beim Feriendorf. Hier kam man sich auf der weiten Badewiese niederlassen oder unter Bäumen sitzen und blickt direkt auf den See. Es gibt außerdem überdachte Tische und Bänke und einen Spielplatz.

Mein ♥ Ort zum Einkehren

Das Gut Gollin: Auf der weiten Terrasse kann man mit Blick auf den Teich Kaffee trinken und selbst gebackenen Kuchen genießen. Im Hofladen gibt es hochwertige regionale Produkte.

Mein Tipp für Familien

Der Familiengarten in Eberswalde – Badesachen für die Wasserfontänen nicht vergessen! Im Wäldchen finden sich zauberhafte kleine Hexenhäuschen, verwunschene Schlösser oder urige Nestschaukeln. Es gibt Tretbootfahren und einen Tretauto-Parcour. Meine Kinder haben es geliebt, mit Freunden dort rumzutoben.
Außerdem das oben schon erwähnte NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle.

Über mich

Mein Name ist Silke Treichel und ich wohne in Angermünde, einer kleinen Stadt im Norden vom Bundesland Brandenburg. Ich arbeite im Feriendorf Groß Väter See, 60 Kilometer nördlich von Berlin gelegen, in Trägerschaft der Berliner Stadtmission. 240 Gäste können wir beherbergen, in Ferienhäusern und in Gruppenunterkünften auf unserem parkartigen Gelände.

Ich kümmere mich um das Wohlergehen unserer Gäste, ich empfange sie an der Rezeption oder wandere mit Gruppen durch den Wald.  Wir versuchen im Feriendorf, so nachhaltig und ressourcenschonend wie möglich zu wirtschaften. Zum Beispiel kommen unsere Brötchen vom Bäcker aus dem Nachbarort, unser Kaffee ist fairtrade von GEPA und im Kiosk gibt es nur Getränke in Pfandflaschen zu kaufen. Das finden unsere Gäste toll.

Privat verreise auch am liebsten nachhaltig, mit der Bahn oder per Fahrrrad, und ich wähle meine Unterkünfte gezielt aus.