© Susi Maier / Black Dots White Spots

Hiergefühl Schwäbische Alb

Susi nimmt uns mit in ihre Heimat

Susi Maier, Reisebloggerin bei Black Dots White Spots:

"Eine oft unterschätzte Region mit tollen Wandermöglichkeiten und Ausflugszielen – und großartigen Ausblicken!"

Darum schlägt mein Herz für meine Heimat

Die Schwäbische Alb galt lange als eher ‚uncool’ und spießig, ist aber meiner Meinung nach ein unterschätztes Reiseziel in Deutschland. Die raue und abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit ihren Wacholderheiden, Felsformationen, Höhlen und malerischen Burgruinen bietet insbesondere für Natur- und Outdoorfans tolle Möglichkeiten. Am besten gefallen mir die fantastischen Weitblicke vom Albtrauf, dem steil abfallenden Nordrand der Alb.

So habe ich meine Heimat neu entdeckt

Schon vor der Pandemie habe ich meine frühere Heimat, die Schwäbische Alb, für mich wiederentdeckt. Während der Pandemiezeit habe ich bewusst auf Auslandsreisen verzichtet und konnte so die Zeit nutzen, um noch einmal ganz gezielt einzutauchen und zu erkunden. In Erinnerung bleiben werden mir insbesondere ein paar spektakuläre Wanderungen und Sonnenuntergänge am Albtrauf, aber auch der Wintereinbruch in diesem Jahr, der die Albhochfläche in ein regelrechtes Winterwunderland mit Winterwandern und Rodeln verwandelte.

Mein ♥ Wanderweg

Der Traufgang Zollernburg-Panorama bei Albstadt. Der naturbelassene Wanderweg führt größtenteils direkt am Albtrauf entlang, was immer wieder für tolle Ausblicke sorgt. Highlight ist der Blick auf die vorgelagerte Burg Hohenzollern vom Zeller Horn – am besten zum Sonnenuntergang.

Mein ♥ Naturerlebnis

Eine Wanderung auf dem Albschäferweg auf der Ostalb. Der Fernwanderweg ist noch relativ neu und fast noch ein Geheimtipp abseits der üblichen Hotspots der Alb. Bei der Etappe Steinheim – Zang wandert man zuerst am Rande eines uralten Meteorkraters entlang und anschließend durch das Wental mit seinem Felsenmeer. Am besten kombiniert man die Tour mit einer Übernachtung im Albschäferwagen in Zang – ein tolles Erlebnis!

Mein ♥ Aussichtspunkt

Einen besonders spektakulären Panoramablick über die Ränder der Alb und in die Ebene hat man von der imposanten Burgruine Hohenneuffen – übrigens auch eine tolle Gegend zum Wandern und ein Hammer Sonnenuntergangs-Spot!

Mein ♥ Picknickplatz

Zum „schwäbischen Hanami“ im Frühling inmitten blühender Streuobstwiesen, zum Beispiel unterhalb der Burg Teck oder Burg Hohenneuffen am Rande der Alb bei Kirchheim. Ansonsten überall an Aussichtspunkten entlang des Albtraufs!

Mein ♥ Ort zum Einkehren

Schwäbische Spezialitäten in Bio-Qualität genießt man im Bio-Gasthof Friedrichshöhle direkt vor der Wimsener Höhle oder im Bio-Restaurant Rose. Empfehlenswert ist auch der Gasthof Widmann’s Löwen in Zang auf der Ostalb. Und bei der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat bei Göppingen könnt ihr feine Schaumweine und Spirituosen von den traditionellen Streuobstwiesen am Fuße der Alb kosten.

Mein Tipp für Familien

Ein Ausflug zur Burgruine Reußenstein und zum Schopflocher Moor – am besten mit einer Wanderung und Rast an einer Grillstelle verbinden! Auch das Schloss Lichtenstein mit seinem Klettergarten und den nahegelegenen beeindruckenden Tropfsteinhöhlen wie der Bärenhöhle kann ich empfehlen.

Über mich

Auf meinem Reiseblog Black Dots White Spots nehme ich, Susi Maier, meine Leserinnen und Leser mit auf meine Reisen an besondere Orte vom Solo-Trip durch Irland bis zur Übernachtung im Schäferwagen in meiner Heimat, der Schwäbischen Alb. Denn Nahziele und kleine Auszeiten vor der eigenen Haustür stehen bei mir bewusst genauso im Fokus! Als Reisebloggerin bin ich der Meinung, dass man nicht immer weit reisen muss, um besondere Erlebnisse zu haben und kleine Abenteuer abseits des Alltags zu erleben.