© Marion Heider

Hiergefühl Ruhrgebiet

Marion nimmt uns mit in ihre Wahlheimat Dortmund

Marion vom Reiseveranstalter Reisen mit Sinnen:

"Ich liebe die Vielfalt! Dass man auch direkt um die Ecke immer wieder etwas Neues entdeckt. Und dass man die Vorteile einer Großstadt hat und doch direkt in die Natur eintauchen kann."

Darum schlägt mein Herz für meine Region

Ich habe im Ruhrgebiet meine zweite Heimat gefunden und fühle mich hier sehr wohl. Mir gefällt dabei vor allem die knurrig-herzliche Art der Menschen hier, aber auch die Vielfalt der Möglichkeiten von (normalerweise) vielen Kulturangeboten, vor allem auch die Besonderheiten der Industriekultur, hin zu der abwechslungsreichen Natur, die gar nicht weit von den Ballungszentren (und oft sogar mittendrin) zu finden ist.

So habe ich meine Wahlheimat neu entdeckt

Ich bin schon immer gerne zu Fuß und mit dem Rad unterwegs, aber in der Corona-Zeit hat sich das nochmal intensiviert. So habe ich mit meinem Mann unseren 9-tägigen Urlaub im Mai auf dem Lippe-Radweg verbracht. Jeden Tag haben wir uns eine Etappe vorgenommen, sind das kurze Stück zum Ausgangpunkt mit dem Auto gefahren und haben von dort eine Runde gemacht – mal von Lippborg nach Lippstadt, mal von Hamm durch die Lippeauen nach Lünen, mal vorbei an der Westruper Heide und den Halterner Stauseen. Und zurück ging es immer über andere Strecken, z.B. am Weser-Datteln- Kanal.

Aber auch den Ruhrtal-Radweg, den Emscher-Radweg und einfach das Ruhrgebiet selbst haben wir ausgiebig auf Tagesetappen erkundet. Und ein Picknick für die Rast hatten wir immer dabei. Es ist toll, wie man auf diesen Strecken einerseits immer einen Fluss oder Kanal in der Nähe hat, mit der Auenlandschaft, den Alleen, weiten Feldern und dichten Wäldern.
Man kommt immer wieder an besonderen Haltepunkten vorbei: die Burgen von Schloss Cappenberg bis Burg Vischering, das eindrucksvolle Schiffshebewerk Henrichenburg im Jugendstil, der Doppelbogen auf der Halde Hoheward bei Herne (Achtung: ganz schön anstrengend!) und die ehemaligen Zechensiedlungen.

Mein ♥ Wanderweg

Im Ruhrgebiet gibt es so viele schöne Wanderwege, dass ich mich da gar nicht festlegen kann. Ich finde die Region im Südosten von Dortmund wunderschön zum Wandern – an der Ruhr zwischen der Ruine Hohensyburg und den Ruhrauen bei Wickede und oberhalb die Hügel und Wälder um Opherdicke und Fröndenberg, am Elsebachtalbei Schwerte, aber auch das Dellwiger Bachtal mit dem Wasserschloss Dellwig nahe der Zeche Zollern, das kleine Naturschutzgebiet Im Siesack bei Mengede oder ein Spaziergang über den Dortmunder Hauptfriedhof, in dem sogar Schafe grasen.

Mein ♥ Radweg

Der Ruhrtal-Radweg von Winterberg im Sauerland bis zur Rheinmündung bei Duisburg ist an Abwechslung kaum zu übertreffen. Von der Natur im Sauerland über die Stauseen bei Herdecke und Wetter, das urige Muttental, vorbei an Burg Hardenstein und Burg Blankenstein zur Henrichshütte und dem alten Fachwerkstädtchen Hattingen. Und weiter geht es vorbei an weiteren Seen und der Villa Hügel, durch weitere Auen, fast immer am Fluss entlang und fast immer ohne Autoverkehr, bis hin zum Innenhafen von Duisburg und schließlich der Mündung in den Rhein bei Duisburg Ruhrort. Aber auch der Lippe-Radweg ist fantastisch!

Mein ♥ Naturerlebnis

ich gehe gerne Pilze sammeln im Breitenbruch südlich des Möhnesees. Oder spazieren Sie durch das wunderschöne Wannebachtal. Auch Kanufahren auf Lippe, Ruhr oder einem der Stauseen macht sehr viel Spaß.

Mein ♥ Aussichtspunkt

Toll ist der Ausblick von der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein, von der Halde Hoheward bei Herne, von der Hohensyburg über die Ruhr, von der Halde am Ostende des Phönix-Sees, aber auch einfach von den Spazierwegen über die Anhöhen südlich von Schwerte.

Mein ♥ Picknickplatz

Es gibt viele Bänke unterwegs – besonders schön für ein Picknick finde ich eine der Bänke am Nordufer des Halterner Stausees mit Blick über den See.

Meine ♥ Gastronomien

Ich mag Biergärten und finde, dass es davon hier zu wenige gibt! Schön sind der Biergarten der Bergmann-Brauerei am Schloss Rodenberg und der SpatenGarten am Westfalenpark.
Aber auch Miss Mai mit ihren leckeren Nudelgerichten im Kreuzviertel, die Küchenwirtschaft Bismarck auf der Kaiserstraße, unser "Mittags-Grieche" Akropolis, den wir seit Home Office und geschlossenen Restaurants sehr vermissen, und Sushi bei Fukuoka sind sehr empfehlenswert!

Über mich

Ich bin Marion Heider, ursprünglich aus Nürnberg, aber jetzt schon seit 22 Jahren in Dortmund heimisch. Nach einer Fortbildung zu umwelt- und sozialverträglichem Tourismus habe ich 1999 bei Reisen mit Sinnen angefangen, einem Reiseveranstalter in Dortmund, der schon von jeher auf Nachhaltigkeit setzt