© Cara Wallenhorst

Hiergefühl Münsterland

Cara zeigt uns ihre Lieblingsorte in der Heimat

Cara von Anderswo:

"Auf's Fahrrad und los geht's! Die Vielfalt und unendliche Weite des Münsterlandes lässt sich am besten aus dem Sattel heraus erleben und genießen!"

Darum schlägt mein Herz für meine Region

Gerade weil ich fürs Studium weggezogen bin, freue ich mich jetzt immer umso mehr auf meine Heimat, das wunderschöne Münsterland. Wenn ich dort zu Besuch bin, lerne ich die Gegend mit ganz anderen Augen kennen und genieße jede Minute.
Durch meine neuen Berührungspunkte mit dem nachhaltigen Tourismus habe ich als klassisches Stadtkind es besonders lieben gelernt, die Umgebung von Münster genauer zu erkunden. Es gibt so viel zu entdecken! Wenn ich die Weite der Felder und der Natur, die grasenden Kühe und die tollen Fahrradwege sehe, fühle ich mich direkt Zuhause.

So habe ich meine Heimat neu entdeckt

Kurz vor Corona war ich für eine längere Zeit nicht in Deutschland. Wenn ich dann wieder zurück komme, verspüre ich immer das dringende Bedürfnis, auch meine Heimat wieder richtig zu sehen. Das "Zuhausebleiben" kam mir da eigentlich ganz gelegen. Also habe ich, wenn möglich, immer wieder das alte Rennrad meines Vaters herausgeholt und los ging's auf Erkundungstour in der Gegend – entweder mit Ziel oder auch mal ganz planlos. So findet man doch immer die schönsten Orte auf die man sonst nie gekommen wäre.

Mein ♥ Wanderweg

Im Münsterland sind es zumeist eher kleinere oder größere Spaziergänge, die mich faszinieren. Einfach mit der Leeze (Fahrrad im Münsteraner Masematte Dialekt) in die Natur rund um die Stadt fahren und dann zu Fuß weitergehen.

Mein ♥ Radweg

In und um Münster mangelt es natürlich nicht an Radwegen – Fahrradstadt sei dank! Wenn ich mich aufs Rad schwinge, geht's zumeist Richtung Rieselfelder und zur Emsaue bei Telgte. Auch der Werseradweg schlängelt sich entlang Münsters Osten und bietet sich für kürzere oder längere Radtouren durchs grüne Münsterland an.

Mein ♥ Naturerlebnis

Die Rieselfelder Münster sind das Kulterholungsgebiet der Münsteraner*innen. In ca. 30 Minuten ist man von der geschäftigen Innenstadt per Leeze mitten im Grünen, wie in einer anderen Welt. Im Feucht- und Naturschutzgebiet trifft man nicht nur auf ganz viele unterschiedliche Vogelarten, sondern auch auf die ortsansässige Rinder-Herde. Am besten ist das Gebiet mit dem Fahrrad zu erkunden. Zwischendurch laden Holzstege mit Infotafeln und Aussichtstürme zum Beobachten ein.

Gerade am Wochenende ist es in den Rieselfeldern dank der Nähe zu Münsters Zentrum an schönen Tagen leider recht voll. Dann empfehle ich einfach noch ein paar Kilometer weiter zu radeln, nämlich bis zur Emsaue bei Telgte. Das wilde Weideland rund um die Ems setzt auf Renaturierung und Natürlichkeit. Im Naturschutzgebiet tummeln sich zahlreiche Vogelarten, Heckrinder und Wildpferde, die das Gebiet mit einer unglaublichen Artenvielfalt prägen. Hier gibt es immer neue Wege und Routen per Fuß oder Rad zu entdecken.

Mein ♥ Aussichtspunkt

Das Münsterland ist ja bekannter Weise eher flach. Deshalb gibt es sowohl in den Rieselfeldern als auch in der Emsaue extra errichtete Beobachtungstürme, von denen die umliegende Flora und Fauna überblickt werden kann. Und dank flachem Umland kann man hier richtig weit schauen!

Mein ♥ Picknickplatz

In den Rieselfeldern gibt es einige Wiesen und viele Bänke, an denen man sich niederlassen kann, um die Natur und Ruhe zu genießen. Ansonsten bieten sich manch weite Flächen am Dortmund-Ems-Kanal an, der sich zwischen Rieselfeldern und Emsaue schlängelt.

Mein ♥ Ort zum Einkehren

Schon als Kind bin ich mit meiner Familie auf dem Rückweg von Fahrradtouren immer noch am Ortsteil Handorf vorbeigefahren, weil der Ortsteil auf vielen Rückwegen gut zu erreichen war. Dort gab es immer noch ein leckeres Eis von der örtlichen Eisdiele – da kommen nostalgische Erinnerungen hoch!

Mein Tipp für Familien

Gerade die Tierbeobachtungen in der Emsaue und den Rieselfeldern machen die Ausflugsziele auch für Familien mit Kindern spannend. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken! Gerade in der Emsaue, die aus drei Teilen besteht, die jeweils ca. 30 Hektar groß sind. Zudem lädt die Werse im Sommer zum Kanufahren ein, am einfachsten von der Pleistermühle aus. Ein riesen Spaß für Groß und Klein!

Über mich

Hallo, ich bin Cara Wallenhorst und komme gebürtig aus Münster. Nachdem ich meine Tourismusausbildung in der Heimat abgeschlossen habe, zog es mich für ein Medien- und Kommunikationsstudium nach Bonn und schließlich auch zu fairkehr bzw. Anderswo. Jetzt widme ich mich als studentische Hilfskraft u.a. allen Aspekten des nachhaltigen Tourismus und bin immer wieder begeistert, was ich dabei noch lernen kann. Es muss gar nicht weit weg gehen, Deutschland und Europa haben so viel zu bieten!