© Gregor Rahn

Hiergefühl Märkisch-Oderland

Gregor zeigt uns seine Heimat

Gregor, Reiseblogger bei Im Osten Was Neues:

"Egal wohin es dich treibt: Die glasklaren Seen, tiefen Wälder und rollenden Berge entführen dich in eine Natur, die nur wenige besuchen."

Darum schlägt mein Herz für meine Heimat

Zum Großteil bin ich im Landkreis Märkisch-Oderland aufgewachsen. Als Weitgereister zog es mich nach vielen Jahren zurück in die Heimat und ich entdeckte das Potenzial, das in meiner Heimatregion steckt: Tiefe und riesige Wälder, glasklare Seen sowie eine "bergige" Landschaft. Besonders schön finde ich die Ruhe, die dieser besonders im Osten nur sehr dünn besiedelte Landstrich mit sich bringt.

So habe ich meine Heimat neu entdeckt

Als gemeinhin rastloser Mensch, der immer nach Abenteuern sucht, hat mir die Pandemie dabei geholfen, meine Abenteuerlust vor Ort zu stillen. Dabei habe ich festgestellt: Ja, Abenteuer kann ich auch genau vor meiner Haustür erleben! Mehrtägige Stand-Up-Paddling-Touren, Wanderungen und auch Offroad-Radtouren sind hier mehr als nur möglich.

Mein ♥ Wanderweg

Besonders gerne halte ich mich an der von Süd nach Nord gezogenen Oderbruchkante auf. Das steile Gelände mit tiefen Wäldern auf der einen und dem flachen Oderbruch mit seinen unzähligen Flüsschen auf der anderen Seite lädt immer wieder zu spannenden Ausflügen ein. Ob Türme in Bad Freienwalde, Berge im Plagefenn oder die Wriezener Alte Oder: Abenteuer warten überall!

Mein ♥ Radweg

Für eine Radtour bietet sich insbesondere der Radweg R1 von Berlin nach Küstrin an. Dabei durchquert man den Landkreis in seiner gesamten Länge und gewinnt einen fantastischen Einblick in das nicht immer ganz so flache Brandenburg.

Mein ♥ Naturerlebnis

In Märkisch-Oderland gibt es eine Vielzahl an Naturerlebnissen. Natürlich sticht der Naturpark Märkische Schweiz ins Auge, der seit Ewigkeiten die Berliner*innen mit seinem für Brandenburg untypisch starken Gelände, den glitzernden Seen und tiefen Wäldern begeistert.

Mein ♥ Aussichtspunkt

Obwohl Brandenburg gerne als überaus flach dargestellt wird, ist es das im Osten des Landkreises Märkisch-Oderland überhaupt nicht. An der eiszeitlichen Oderbruchkante gibt es teilweise sehr steile 100 Meter Höhenunterschied hinein in den flachen Oderbruch. Um dieses Naturspektakel zu beobachten, gibt es zwei Möglichkeiten: Den Aussichtspunkt des Pimpinellenbergs bei Oderberg oder einen der vier Aussichtstürme in Bad Freienwalde. Ich bin jedes Mal begeistert wenn ich dort bin.

Mein ♥ Picknickplatz

Wer durch den Oderbruch wandert, sollte bei Golzow einen Stopp einplanen. Wer den weiten Weg bis hierhin geschafft hat, findet am Ende der Sackgasse "Ausbau" eine grüne Wiese an der Alten Oder mit Bademöglichkeit. Wer die möglicherweise anwesenden Angler nett fragt, darf hier auch übernachten.

Mein ♥ Ort zum Einkehren

Ein ganz besonderer Ort befindet sich bei Bad Freienwalde: Am Baasee befindet sich in einer tiefen Senke eine Waldschänke. Umgeben von hohen Bäumen lädt dieser Ort zum Verweilen und hat etwas Magisches an sich, das sich schwer in Worte fassen lässt.

Mein Tipp für Familien

Wer mit Kindern unterwegs ist, wird auf den Aussichtstürmen in Bad Freienwalde sicherlich Spaß haben. Auch das Kneippen im kalten Wasser der Stöbber in der Märkischen Schweiz wird viel Freude bereiten. Darüber hinaus kann man in Oderberg ganz entspannt in Kanus den Niederoderbruch erkunden und vielleicht sogar "wild" zelten! Im Oderbruch gibt sogenannte Wasserwanderrastplätze, die für alle zur Verfügung stehen.

Über mich

Ich bin Gregor und würde mich als typisch Weitgereisten der Generation Y bezeichnen. Während eines Masters in Nachhaltigkeitswissenschaften beschäftigte ich mich immer intensiv mit dem Thema des nachhaltigen Tourismus. Mein Interesse wurde zur Passion und endete im Reiseblog Im Osten was Neues, der sich auf meine Lieblingsregionen Ostdeutschland und Osteuropa konzentriert. Hier lade ich meine Leser*innen dazu ein, diese nahegelegenen Regionen zu entdecken.